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Beweisverfahren: Sachverständiger darf nicht nur grob schätzen, sondern muss (auch) planen

OLG Koblenz, Beschluss vom 02.09.2013 – 5 W 481/13

1. Sind im Rahmen der Feststellung des Kostenaufwands auch planerische Überlegungen zur Art der Mängelbeseitigung zu treffen, ist der Gerichtssachverständige hierzu verpflichtet.

2. Schätzt der Sachverständige den Kosten-aufwand für die Mängelbeseitigung nur grob und ohne jegliche Berechnung auf „eher einen sechs-als fünfstelligen Betrag“, stellt dies keine Kostenermittlung nach § 485 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 ZPO dar.

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