Honorar

1. Außergerichtliche Angelegenheiten

Unsere außergerichtliche zivilrechtliche Tätigkeit erfolgt primär auf der Grundlage von getroffenen Honorarvereinbarungen gemäß dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz für Rechtsanwälte (RVG). Hintergrund hierfür ist, dass häufig die in dem RVG sonst vorgeschriebene Abrechnung der Gebühren unter Berücksichtigung des Streitwertes von einer der am Mandatsverhältnis beteiligten Parteien der Höhe nach als ungerecht empfunden wird.
Dies resultiert daraus, dass die RVG nahezu ausschließlich an die Höhe des Gegenstandswertes einer Angelegenheit anknüpft und den tatsächlichen Arbeitsaufwand sowie die Schwierigkeit einer Angelegenheit in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht nur begrenzt innerhalb der Rahmengebühr berücksichtigt. Zahlreiche Mandate, insbesondere im Baubereich, erfordern neben einer besonderen fachlichen Spezialisierung einen erheblichen Zeitaufwand, der sich daraus rechtfertigt, dass die entsprechenden Bauunterlagen, insbesondere bei Großbauvorhaben äußerst umfangreich sein können.
Aus der Sicht des Mandanten resultiert hieraus der Vorteil, dass eine leistungsangemessene Vergütung entsprechend dem Aufwand erfolgt und sichergestellt ist, dass beispielsweise bei einem kurzen Schreiben, durch das sich die Angelegenheit erledigt trotz eines hohen Gegenstandswertes nur eine relativ geringe Gebühr anfällt. Darüber hinaus erhält der Mandant mindestens monatliche Abrechnungen, aus denen er detailliert ersehen kann, welche Tätigkeit mit welchem Zeitaufwand durchgeführt wurde. Der Mandant behält somit zu jeder Zeit den Kostenüberblick und wird nicht mit „unerwarteten“ Gebührentatbeständen überrascht.

2. Gerichtliche Angelegenheiten

Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften müssen bei gerichtlichen Angelegenheiten mindestens die Gebühren nach dem RVG geltend gemacht werden.